Pressemitteilungen korrigieren

Pressemitteilungen korrigieren: Warum KI-generierte PR-Texte ein Lektorat brauchen

Eine Pressemitteilung erreicht Journalisten, Portale und die Öffentlichkeit. Wer KI-Pressemitteilungen ungeprüft veröffentlicht, riskiert Fehlinformationen, eine unpassende Markenstimme oder sogar rechtliche Streitigkeiten.

Als Münchner Lektorin für Pressemitteilungen überarbeite ich PR-Texte, ob manuell verfasst oder KI-generiert, damit sie journalistische Standards erfüllen, sprachlich korrekt sind und Ihre Botschaft vermitteln. So erreichen Sie Ihre Zielgruppe direkt.

Was macht eine gute Pressemitteilung aus?

Eine gute Pressemitteilung überzeugt Leser vom ersten Wort an. Sie beantwortet alle W-Fragen schnell und vermeidet Marketing-Sprache. Zu den Grundregeln gehören folgende Punkte:

  • W-Fragen am Anfang: Wer, was, wann, wo, warum? Wichtige Informationen vermittelt schon der erste Absatz.
  • Stilistisch klar und sachlich schreiben: Pressemitteilungen sind keine Werbetexte. Mit Superlativen und Marketing-Sprache verlieren Sie an Glaubwürdigkeit.
  • Richtige Schreibweisen: Firmennamen, Produktbezeichnungen, Zahlen, Datumsangaben etc.
  • Präzise Botschaft: Was sollen Leser nach der Lektüre tun?
  • Presserecht einhalten: Zitate bedürfen einer Freigabe, Behauptungen müssen Sie belegen können.

KI und Pressemitteilungen: Vorsicht ist geboten

KI-Systeme wie Perplexity, Claude oder ChatGPT liefern Vorlagen und Inspiration. Danach sind Sie gefragt, den Text umzuschreiben. Denn Maschinen „verstehen“ nicht. Sie spüren keine feinen Nuancen, echte Emotionen oder Empathie. Sie liefern keine menschlich geprüften und originellen Inhalte. Schlimmer noch: Sie haben keinerlei Verständnis für Hintergründe.

Mein Rat: Lassen Sie vor der Veröffentlichung freie Lektoren Ihre Entwürfe menschlich korrigieren und im KI-Lektorat ChatGPT-Texte umschreiben.

Denn ungeprüfte Inhalte sind problematisch für Ihre Unternehmenskommunikation:

  • Halluzinierte Fakten: KI erfindet Zitate, Zahlen oder Ereignisse. In einer Pressemitteilung, die an Redaktionen verteilt oder online gestellt wird, sind das fatale Fehler.
  • Falscher Ton: KI-Texte klingen oft werblich oder generisch, was Journalisten unglaubwürdig finden.
  • Fehlende Freigaben: Zitate müssen von den zitierten Personen autorisiert sein. KI erfindet Zitate, die niemand so gesagt hat.
  • Alte Informationen: Die Trainingsdaten von KI-Systemen sind nicht aktuell.

Wie hoch das Risiko von Halluzinationen konkret ist und welche Studien das belegen, lesen Sie in meinem Artikel zum Faktencheck für KI-Texte. Im KI-Blog finden Sie auch andere Artikel zu verwandten Themen.

Digitale PR: Lektorat für die Online-Verbreitung

Unternehmen veröffentlichen ihre Meldungen auf eigenen Newsseiten, Presseportalen oder Blogs und teilen sie über soziale Netzwerke. Während Redaktionen in ihrem Online-Magazin noch Änderungen vornehmen können, bieten Presseportale den Service nur kostenpflichtig an. Fehler sind und bleiben öffentlich sichtbar, in Suchmaschinen indexiert und in der KI-Suche präsent.

Beachten Sie bei der digitalen Verbreitung auch weitere Aspekte:

  • Keywords: Wichtige Suchbegriffe natürlich einbauen.
  • Verlinkung: Links zu Ihrer Website, zu Produktseiten oder externen Informationen stärken den SEO-Wert.
  • Lesbarkeit am Bildschirm: Nutzen Sie kurze Absätze, klare Zwischenüberschriften und keinen Blocksatz.

Wie läuft das Lektorat ab?

Das Lektorat eines Pressetextes läuft in vier Schritten ab.

  1. Sie schicken mir den Entwurf via E-Mail: als Word-Dokument oder PDF.
  2. Ich korrigiere den Text im Korrekturmodus.
  3. Wir besprechen eventuelle Fragen kurz per Telefon oder E-Mail.
  4. Sie erhalten die finale, lektorierte Version rechtzeitig.

Für eilige Anfragen in Ihrer Unternehmenskommunikation habe ich oft kurzfristige Kapazitäten. Sprechen Sie mich an.

Pressemeldungen, die überzeugen

Ein fehlerfreier Pressetext überzeugt Redaktionen sowie Nachrichtenportale. Er schützt zudem den guten Ruf des Unternehmens und steigert die Veröffentlichungsquote. Wenn Sie eine Meldung einmalig korrigieren lassen oder dauerhaft zusammenarbeiten möchten, kontaktieren Sie mich.


FAQ zum Pressetext-Lektorat

Was macht einen guten Pressetext aus?

Ein guter Pressetext gewinnt Redakteure mit dem ersten Absatz. Die ersten Sätze beantworten das wer, was, wann, wo und warum. Der Text vermittelt Fakten, nennt korrekte Daten und verfolgt ein eindeutiges Ziel, wobei fehlerfreie rechtliche Angaben die Basis bilden.

Welche Risiken bergen mit künstlicher Intelligenz erstellte Texte?

KI-generierte Pressemitteilungen enthalten erfundene Fakten, wenn nicht geschickt gepromptet wird. Sie enthalten unpassende Formulierungen oder veraltete Daten. Programme wie ChatGPT liefern zwar Struktur und Ideen, doch ohne menschliche Prüfung können Fehler Ihren Ruf schädigen. Zitate und Daten müssen immer überprüft werden.

Was prüfen Sie beim Korrektorat von Pressetexten?

Ich prüfe Fakten, sprachliche Richtigkeit, Stil und Markenstimme. Besonders bei KI-generierten Texten hinterfrage ich die Plausibilität, Authentizität und den inhaltlichen Wahrheitsgehalt.

Wie läuft Ihr Lektorat ab?

Sie senden mir den Entwurf per E-Mail, ich überarbeite den Text und markiere Korrekturen im Dokument. Offene Fragen klären wir per Telefon oder E-Mail, und Sie erhalten die finale Version pünktlich vor dem Versand.

Warum ist ein Korrektorat für KI-generierte Pressemitteilungen wichtig?

KI kann zwar Inhalte schnell erstellen, aber es fehlen oft die Präzision und der menschliche Kontext. Ein Korrektorat stellt sicher, dass Ihr Content fehlerfrei und für Ihre Zielgruppe relevant ist. Eine von Menschen durchdachte Strategie entscheidet über den Erfolg Ihrer Pressearbeit.

Für wen ist das Lektorat von Pressemitteilungen sinnvoll?

Das Lektorat von Pressemitteilungen ist sinnvoll für alle Unternehmen ohne eigene PR-Abteilung sowie für Agenturen, Start-ups und KMU, die KI-Tools in der Pressearbeit einsetzen.

Können Sie auch Inhalte für LinkedIn oder andere Kanäle überarbeiten?

Ja, ich überarbeite nicht nur Pressemitteilungen, sondern auch andere Inhalte wie LinkedIn-Posts oder Blogartikel, um sicherzustellen, dass Sie Ihre Zielgruppe und Journalisten in Online-Redaktionen überzeugen.